Rhodochrosite dürfen heutzutage in keiner Mineraliensammlung fehlen. Kristalle in Edelsteinqualität kommen zum Beispiel aus den USA, Argentinien, Japan, Rumänien, China, Peru oder Südafrika. Aber auch klassische deutsche Fundstellen liefern seit Jahrhunderten sehr begehrte, hervorragende Sammlerstufen dieses Minerals. Die Farben reichen von milchigem Rosa bis transparentem tiefem Rot. Ein echter Farbkleks für jede Sammlung.

 Das Mineral ist seit Ende des 18. Jahrhunderts bekannt. Der ursprüngliche Name Manganspat stammt von Abraham Gottlob Werner; er bezieht sich auf den Mangangehalt und die gute Spaltbarkeit. Von J. F. Ludwig Hausmann erhielt das Mineral 1813 den Namen Rhodochrosit (vom griechischen rodochroos = rosenfarbig). Die späteren Namensvorschläge von Breithaupt Himbeerspat und Rosenspat weisen auf die Farbe. Rhodochrosit ist das „Staatsmineral“ Argentiniens und auch des Bundesstaates Colorado in den USA. Die Typlokalität ist Cavnic in Rumänien.

Aus dem Inhalt: Rhodochrosit – ein Kurzportrait, Südafrika von Bruce Cairncross, Himbeeren aus Deutschland von Norbert Stötzel, Rumänien von Robert Brandstetter, Griechenland, China und Japan von Berthold Ottens, Peru von Jaroslav Hyrsl, Argentinien von Kuno Stöckli und Colorado/USA

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