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Bergsturz im Untersulzbachtal

Mit einem „blauen Auge“ davongekommen ist das Schaubergwerk Hochfeld bei einem Bergsturz im Untersulzbachtal. Vermutlich durch Frostsprengung haben sich im Januar 2010 große Gesteinspartien aus einer Felswand am Gießbachgraben oberhalb der Knappenwand gelöst und sind über eine Felsrinne auf die Hangschutthalde unterhalb des Blauwandlstollens gestürzt. Teile des Bannwaldes wurden dabei regelrecht abgeholzt und der Almweg ins Untersulzbachtal verschüttet.

Die Aufräumungsarbeiten haben bereits begonnen; im Frühjahr wird in Absprache mit dem Geologischen Dienst des Landes Salzburg der Schutzwall am Berghang erhöht und so der Vorplatz beim Hieronymus-Erbstollen und die Knappenstube vor nachstürzendem Gesteinsmaterial dauerhaft geschützt.

Der Wanderweg in das Untersulzbachtal bleibt vorübergehend gesperrt.

Weitere Info:

www.schaubergwerk-hochfeld.at

Text und Fotos: Ing. Hans Lerch, Betriebsleiter Schaubergwerk Hochfeld, A-5741 Neukirchen am Großvenediger.

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Einige Felsbrocken stürzten bis auf den Talboden und erreichten den Bereich des Schaubergwerks. Ganz ohne Schrammen kam dabei auch die Knappenstube nicht davon. Der größte Felsbrocken kam, abgebremst durch einen Schutzwall, unmittelbar vor der Betriebshütte zum Stillstand.

 

 

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Die Epidotfundstelle „Knappenwand“ blieb vom Felssturz weitgehend verschont, allerdings wurden die Materialseilbahn und das Plumpsklo zerstört.

 

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