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Kristalle: Kreativ für Kinder! (1/2017)

Ältere Freunde der Mineralogie und Geologie sorgen sich manchmal, es fehle der Nachwuchs für ihr Thema. Den eigenen Kindern lässt das volle Berufsleben keine Zeit oder Muße, oder die Neuen Medien sind ihr Hobby. Denken Sie an die Enkel, wenn Sie so glücklich sind, welche zu haben, oder an die ihrer Freunde. Kinder sind schon früh empfänglich für schöne Kristalle, Steine und Muscheln zum Anfassen – so wie sie es auch sind für lebende Blumen und Tiere, noch bevor sie diese in Büchern sehen.
Vor mir liegt die „Einsteinbox“, ich fand sie auf den Münchner Mineralientagen 2016, mit 16 pädagogisch gut ausgewählten Einkristallen, Mineralien und Gesteinen, ohne Nummer oder Namensschild, doch mit 26 originellen Kartonkarten, Format A5, für Kinder ansprechend bebildert und verständlich geschrieben.
Schauen Sie einmal ins Internet unter www.schmalzlkreativ.de: Die „Einsteinbox“ ist gut geeignet für Kinder, mit Anleitung ab 5-6, selbstständig ab 7-8 Jahre, aber auch für Ältere und Jugendliche. Selbst für Eltern und Großeltern ist sie spannend und vermittelt neue Einsichten – ein schönes Geschenk für den nächsten Kindergeburtstag.
Beispiel einer Karte: Woher stammt der Ausdruck „königsblau“? Nimm den dunkelblauen Stein. Auf der Rückseite der Karten steht viel schon für Kinder Spannendes: die Verwendung, gemahlen als Farbe, selten, teuer, daher königsblau, bereits vor 20.000 Jahren entstanden so auch farbige Höhlenmalereien. Lapis ist das lateinische Wort für Stein, Azul stammt aus dem Arabischen und bedeutet Himmel.
Lass uns einen „Stein“ zum Stinken bringen, führt zum Schwefel und zu Streichhölzern.– Welcher Stein kommt aus der Zahnpasta-Tube? führt zu einem Fluorit-Oktaeder.– Welcher Stein kann helfen, gesund zu werden? führt zum Gips.– Welchen Stein kann man schmecken? führt zum Steinsalz.– Welcher Stein ist Teil unserer Zähne? führt zum Apatit. Und vieles mehr.
Schon vor 120 Jahren schrieb Edward S. Dana im Vorwort zu einem seiner kleinen Werke „Minerals and how to study them“ (2. Auflage 1895) sinngemäß: Die Anregung und Entwicklung der Beobachtungsgabe ist das wichtigste Element in der Bildung junger Menschen, und dafür ist bestens geeignet, Kristalle und Minerale nach äußeren Kennzeichen zu bestimmen, ihnen eine Stimme zu geben.

Henning von Philipsborn, Universität Regensburg                                        

 

 

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