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Munich Show / Münchner Mineralientage 2016: Museumsschätze und Alpines aus dem Tessin 

Am letzten Oktoberwochenende ist es wieder soweit: Die Munich Show – Mineralientage München öffnet vom 28. bis 30. Oktober ihre Pforten und die bayerische Landeshauptstadt wird für drei Tage zum Zentrum der weltweiten Mineralien-, Fossilien- und Edelsteinszene. Über 1.250 Aussteller aus mehr als 60 Ländern treffen hier auf Sammler, Händler und Wissenschaftler aus der ganzen Welt. Aber auch Privatbesucher und insbesondere Familien mit Kindern sind herzlich willkommen, die einmaligen Naturschätze live zu bewundern – letztes Jahr kamen rund 40.000 Besucher! 

Verborgene Schätze

Zu den Highlights zählt die Sonderschau „Verborgene Schätze der Museen“, für die insgesamt 24 international renommierte Institute wie das Natural History Museum London, das Muséum National d’Histoire Naturelle in Paris oder auch das Deutsche Museum in München ihre Tresore und Archive geöffnet haben. Neben den zahlreichen Einzelobjekten sind es die spannenden und kuriosen Geschichten, die diese Ausstellung so sehenswert machen – etwa das Drama um zwei Exemplare der inzwischen ausgestorbenen Riesenalke oder die Entdeckung einer fossilen Babyschildkröte.
Das Naturhistorische Museum Wien zeigt Exponate zur Pionierarbeit des Wegbereiters der modernen Mineralogie, Friedrich Mohs, und das Mineralogische Museum der Harvard University steuert mit dem sagenhaften „Hamlin-Halsband“ einen seiner größten Schätze zur Ausstellung bei.

Tessiner Spitzen

Die Sonderschau „Alpin“ zählt jedes Jahr zu den Publikumsmagneten auf der Messe, denn immer wieder bergen professionelle Mineraliensucher – die „Strahler“ – mineralogische Kostbarkeiten aus schwer zugänglichen Hochgebirgsregionen. Dieses Jahr liegt der Fokus auf dem Schweizer Kanton Tessin und den hier gefundenen Kristallschätzen. Neben seiner mineralogischen Vielfalt steht er auch namensgebend für die charakteristische, spitz zulaufende Form vieler dort gefundener Bergkristalle – dem „Tessiner Habitus“.
In Zusammenarbeit mit den Museen aus Lugano, Bern, der ETH Zürich und über einem Dutzend renommierter Sammler entstand eine außergewöhnliche Ausstellung über die Mineralien dieser Schweizer „Sonnenstube“.
Praktisch noch „bergfrisch“ ist eine originale Kristallkluft aus dem Bedretto-Tal, deren bis zu 120 kg schwere Einzelteile von Juli bis September 2016 geborgen und mit großem Aufwand für die Sonderschau präpariert wurden. Die rekonstruierte „Kluft im Berg“ vermittelt einen Eindruck, wie sich die Kristallschätze im Berginneren den Strahlern präsentieren und lässt die Freude des Finderglücks ahnen. Im „Strahlerhock“ direkt neben der Sonderschau herrscht daher auch immer eine ganz besondere Atmosphäre, denn dort werden die abenteuerlichsten Fundgeschichten ausgetauscht.

Bergmannskunst

Jeder kennt Buddelschiffe und ist fasziniert von der Kunstfertigkeit ihrer Schöpfer. Kaum jemand weiß jedoch, dass auch Bergleute über Jahrhunderte hinweg wahre Kunstwerke geschaffen haben. Vor allem aus den Bergbauregionen des Erzgebirges und Ungarn sind solche „Geduldsflaschen“ bekannt. Die kleine aber feine Sonderschau bergmännischer Volkskunst zeigt zwanzig der wohl schönsten dieser Meisterwerke – die älteste davon datiert um das Jahr 1750.

Steinbilder

Ob in römischen Villen, mittelalterlichen Kirchen oder der Münchner Residenz – Steinlegearbeiten aus den Werkstätten italienischer Künstler zählten über die Jahrhunderte hinweg zu den wertvollsten Ausstattungen herrschaftlicher Gebäude. Die Sonderschau „Steinbilder“ illustriert die Entwicklung dieser Kunst, mit Steinen Bilder zu malen – von den ersten Anfängen vor über 2400 Jahren bis heute. Die in Ausgrabungsstätten wie Pompeji oder auch in Renaissance-Bauwerken erhaltenen Szenerien verblüffen durch ihre Kunstfertigkeit und erzählen spannende Geschichten. 

Neuer Meteorit! – Exklusiv sind erstmals alle Fundstücke des neuen bayerischen Stubenberg-Meteoriten zu sehen, dessen Einzelteile im März diesen Jahres nahe Passau in einem Feuerschweif niedergingen. Bereits im April wurde ein über 1,3 kg großes Bruchstück dieses achten bayerischen Meteoriten im vorausberechneten Streufeld gefunden – doch noch sind längst nicht alle niedergegangenen Teile entdeckt!

Sammlerservice: Experten der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft (DGemG) und des Edelstein-Prüfinstituts EPI stehen für die Besucher an ihren Ständen im Eingang Ost für alle Fragen rund um Edelsteine bereit. Dort kann man seine Einkäufe auch direkt vor Ort testen lassen. Einen Bestimmungsservice für Mineralien finden Interessierte in der Halle A5 am Stand der GMI bzw. der Chiemgauer Mineralienfreunde.

Die Münchner Mineralienfeunde e.V. veranstalten am Freitag den 28. 10. von 16-19 Uhr im Forum Minerale (Halle B5/Stand 369) ein Treffen für Vereine, Gruppen und Sammler. Themen sind: Was wird einmal aus meiner Sammlung? – Möglichkeiten moderner Informationstechnik für Sammler – Freud und Leid des Schlackensammlers. Weitere Informationen gibt Dr. Manfred Seitz unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Munich Show – Mineralientage München finden vom 28. Oktober (Fachhändlertag) bis 30. Oktober 2016 auf dem Gelände der Messe München International statt (Mineralworld in Halle A6/Eingang Ost). Geöffnet Fr-So 9-18 Uhr. Eintrittskarten kann man günstig vorab im Online-Ticket-Shop kaufen. Weitere Info: www.munichshow.com 

 

Tessiner Kristallschätze: Klarer Bergkristall auf Matrix, 15 cm hoch. Madone, Val Cristallina. Fund im September 2010 mit Jost Herger. Sammlung und Foto: Rudolf König

 Für die Großansicht und Infos Bitte Fotos anklicken.

 Bergmännische Geduldflasche aus Kremnitz, Slowakei, gefertigt vor 1850. Foto: Peter Huber

 

 

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